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#5 Wochenrückblick Donnerstag&Freitag

  • 10. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Donnerstag

Ich fahre vormittags direkt in die beiden kleinen AWG's. Schließlich muss ich ja auch noch den cannabisrauchenden Klienten eine Abmahnung aushändigen. Ich übergebe die Abmahnung und es beginnt die Diskussion... habe ich irgendwie mit gerechnet! Er habe nur ein einziges Mal Cannabis konsumiert etc... jaja, natürlich ist ja immer so. Ich bestehe darauf, die Abmahnung steht. Danach ist kein weiteres Gespräch möglich, der Klient verweigert... Na gut, zum Abschied sage ich ihm, das ich zeitnah ein gemeinsamen Gespräch mit einem Dolmetscher veranlasse... dann kann er mir nicht ständig erzählen er verstünde nichts. Ich bin erzürnt... laufe die 5 Minuten rüber in die dritte AWG, nutze die Zeit für eine Kippe. Dort werde ich freudig begrüßt, es sei alles okay. Puh, ich atme durch, zum Glück hier nicht auch noch Drama. Ich reinige das leer gewordene Zimmer nach, ein Klient hilft mir, wir unterhalten uns und scherzen. Meine Stimmung steigt, ich genieße die fröhliche, lockere Stimmung. Danach trinken wir noch gemeinsam einen Kaffee, anschließend muss ich ins HH zur Übergabe.


Die Übergabe bringt mich zum Staunen, man glaubt nicht was ich dort höre.

Meine Leitung berichtet, er habe gestern persönlich in meiner großen AWG die Kündigung für Hr.N. überbracht... WOW!!! Damit habe ich nicht gerechnet, weder dass er so Konsequent handelt, noch dass er sofort in die Umsetzung geht. Also haben meine stetigen "Beschwerden" der letzten Monate & die aktuelle Situation doch mal Wirkung gezeigt. Hr. N. hält sich nämlich ebenfalls in keiner Weise an die Hausordnung. An Nachmittag bin ich in der AWG, Hr. N. ist nicht anwesend, die anderen Klienten sind überrumpelt, auch sie kennen solch konsequentes Verhalten nicht, ich sehe sie werden nachdenklich... endlich!!!


Freitag

Ich fahre nach Langem wieder entspannt zur Arbeit, melde mich beim Kollegen unten, lese das Dienstbuch... alles okay, keine Zwischenfälle. Ich gehe hoch, erledige meinen ganzen Bürokram. Führe Telefonate und Gespräche mit einigen Vertretungsklienten. Die Stimmung auf der Etage ist gut und wohlwollend.

Die Übergabe im Team ist nervenaufreibend. Wiederkehrend schafft es mein Kollege Henry nicht kurze, prägnante Antworten zu geben, sondern ist extrem ausufernd, viel Geschwafel mit unwichtigen Inhalten... es dauert alles extrem lange dadurch... ich schalte ab. Irgendwann ist es geschafft. Ich gehe hoch, erledige die restlichen Anliegen der obigen Bewohner und verabschiede mich. Wie immer rausche ich noch unten ins Büro, um mich beim Spätdienst abzumelden. Henry hat Gesprächsbedarf... ich höre zu, möchte ihm jedoch auch die Perspektive des Teams aufzeigen. Er dreht sich weg, geht überhaupt nicht darauf ein, fängt wieder an sein Monolog runterzuspulen, er hört nicht zu. Es strengt mich an, ich gehe einfach mit den Worten ich müsse jetzt dringend los... Ich trete aus der Tür und denke mir folgendes: Bitte Henry, suche dir eine Gesprächsgruppe oder ähnliches, wenn du ein so hohen Bedarf an Mitteilung hast, du sprengst das Team damit und ziehst unnötig Energie. Ich rauche eine Zigarette, laufe gemütlich zum Bus. Der Bus kommt, glücklicherweise schön leer. Ich setzte mich, schalte meine Musik über Kopfhörer ein und lasse meine Gedanken schweifen... es ist Wochenende.

 
 
 

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